Wenn ich an Afrika denke

Die Behauptung, dass die multikulturelle Gesellschaft gescheitert ist, ist ein Slogan der zunehmend salonfähig wird. Dabei zeigt eine große Afrikanische Gemeinde in Köln, wie es im Idealfall funktionieren könnte und das Integration nicht die Aufgabe kultureller Wurzeln heißt und umgekehrt eine Bereicherung für die Gesellschaft bedeutet. 

Dies geschieht teils mit einer Selbstverständlichkeit, die dem Pessimismus der rechten Parteien widerspricht.

Das Streben nach Glück ist eine Maxime, die für alle Menschen gilt, ob dies materiellen  Wohlstand meint oder den Wunsch einmal Prinz im Karneval zu sein.

 

Kinshasa Symphony

Das Kinshasa Symphonie Orchester liegt wie eine Oase im Slum der 10 Millionen Metropole Kinshasa und bietet mit Beethoven und Mozart den Mitgliedern eine Flucht aus einem Alltag, der von Chaos, Kriminalität und Armut geprägt wird. 

Gegründet von der Religionsgemeinschaft der Kimbanguisten, huldigen diese damit auch ihrem Propheten, Simon Kimbangu.


Portraits

Die Soulsängerin Y´Akoto, der Musiker Schiller, die Skaterlegende Titus Dittmann, der iranische Musiker Shahin Najafi, die Soulmusikerin Ami Warning, der Maler Rolf Kuhlmann, die Schauspielerin Laura Tonke, der Kultkioskbesitzer Andreas Göbel, die Kölner Musiker Stephan und Peter Brings mit ihrer Mutter Dielende, der Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi, die Sängerin Maria Jena, der Autor Martin Kordic ...


Theater Hora

Das Theater Hora in Zürich gehört mit seinen Schauspielern, die alle eine geistige Behinderung haben, zu den bekanntesten Theaterensembles in der Schweiz.

Zu ihrem 20-jährigen Jubiläum habe ich die Schauspieler an ihren Lieblingsorten in Zürich fotografiert.

Glauben, Lieben, Hoffen

Als weltoffene Stadt spiegelt die große Anzahl der verschiedenen Religionsgemeinschaften in Köln mit ihren Zeremonien, Symbolen und Ritualen die Vielfalt der Welt. 

In der Serie "Glauben, Lieben, Hoffen" werden diese vorgestellt. Immer eine Familie aus jeder Gemeinde erzählt, was ihnen ihr Glaube bedeutet und wie sehr er ihr Leben in Köln prägt.


Ziemlich Beste freunde

"Ziemlich Beste Freunde" ist die Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft, zwischen dem autistischen Jungen Maurice und der

Benediktinerinnenschwester Agnes.

Ihre Freundschaft begann mit einer zufälligen Begegnung auf einem Friedhof, bei der Maurice sofort Vertrauen fasste. Seitdem besucht er Schwester Agnes regelmäßig in ihrem Kloster.


Die Moskau Kollektion

Politische Marschrichtungen, technische  Revolutionen, Traditionen und Identitäten: das ist der Stoff den die russischen Künstler der Moskauer Underground - Szene in ihren Performances kombinieren. 

Neue Kollektionen zur Ausgestaltung einer utopischen Gegenwelt in Moskau.

50 Meter Köln

Die Stadt Köln reduziert auf 50 Metern einer Straße, als Nussschale, die die ganze Welt beinhaltet. Nachbarn, die dem ersten Anschein nach Welten trennen, Freunde oder doch einfach nur bekannt sind, sprechen über Ihren Alltag und ihre ganz persönliche Sicht auf die 50 Meter vor ihrer Haustür. Konstellationen in einem Mikrokosmos, der oft für das große Ganze steht.

 

 


The amsterdam News

Die "Amsterdam News", gegründet am 4.12.1909 gehört zu den ältesten afroamerikanischen Zeitungen in den USA und hat ihren Sitz im Herzen von New York, in Harlem.

Ihre Redakteure liefern wöchentlich ihren afroamerikanischen Blick auf eine Gesellschaft, in der die Diskriminierung von Schwarzen immer noch Alltag ist und jedes Jahr ihre Todesopfer fordert.


Familientagebücher

"Glück kann man teilen. Sorgen auch. - Unser Familientagebuch."

Familien mit behinderten Kindern berichten in Tagebüchern von ihren Gedanken und  Wünschen.

Für dieses Projekt der Aktion Mensch und des BVKM habe ich die Familien zu Hause portraitiert.



Kinder des Krieges

In mindestens zwanzig Regionen der Welt kämpfen und sterben Kinder in Kriegen an vorderster Front. Kinder als Soldaten haben den zweifelhaften Ruf, grausamer zu sein als Erwachsene - dabei sind sie selbst Opfer.

In Nord-Uganda entführt die LRA (Lords-Resistance-Army) Kinder und zwingt sie Soldaten zu werden und im Ost-Kongo treibt die existentielle Not sie in die Hände z.B. der Maji-Maji-Rebellen.

 


Mongolisches Gastspiel

Ohrenkuss ... Da rein, da raus." ist ein Kulturmagazin, das von Menschen mit Down-Syndrom gemacht wird.

Für die Ausgabe zum Themenschwerpunkt Mongolei, durfte ich zwei Redakteurinnen auf ihrer Spurensuche in der Mongolei begleiten.


Die Stadt der Blinden

In Rusinova, ca. 120 km südwestlich von Moskau liegt eine Siedlung, in der nahezu die gesamte ältere Bevölkerung blind ist. Die staatliche sowjetische Blindenunion siedelte dort sehbehinderte Menschen an, die in einer nahgelegenen Fabrik Arbeit fand. Mit dem Zerfall der Sowjetunion begann der wirtschaftliche Abstieg. Viele Familien blieben und müssen jetzt ihren Lebensunterhalt mit z.B. Straßenmusik verdienen.


Nachtblüte


Die sieben Fischer

Am 7. August 2007 retteten sieben Tunesische Fischer im Mittelmeer 44 afrikanische Bootsflüchtlinge aus ihren sinkenden Schlauchbooten vor dem Ertrinken.

Vor dem italienischen Gericht in Agrigent wurden sie deshalb wegen Menschenhandels angeklagt.

Ihre Boote beschlagnahmt und damit finanziell ruiniert warten sie und ihre Familien auf ein Urteil.


Durch das wilde Kurdistan

Auf den offiziellen Karten sucht man "Kurdistan" vergeblich. Nichts deutet darauf hin, dass der Traum vom unabhängigen Kurdenstaat für die insgesamt 30-40 Millionen Kurden, die überwiegend in Syrien, in der Türkei, dem Iran und dem Irak leben, jemals Realität werden könnte. Im Nord-Irak hat sich seit 1991 mit einer kurdischen Selbstverwaltungszone eine Situation etabliert, die den Kurden diese Unabhängigkeit schenkt.